Archive for November 2011

Berrys Corner 14. Spieltag
29. November 2011

Heute: 14. Spieltag der Fußball Bundesliga

Liebe Freunde und Gäste des Berrenrather

Chicago am Rhein

Nein, ich spreche nicht von der Lesung der Herren Müller (nicht miteinander verwandt oder verschwägert Anm. Berry) aus deren gleichnamigen Buch im Petersberger Hof, sondern von unserem ersten Fußballclub Köln und dem Verein des Chefs.

Das Drama um die Suche nach einem neuen Präsidenten hat begonnen. Die Mannschaft hat mit einer Niederlage gezeigt auf was der neue “Präse“ gefasst sein muss. Die erste Absage durch Ford Chef Matthes liegt bereits vor. Legenden, wie Toni Schumacher, Wolfgang Weber oder Pierre Littbarski werden erst gar nicht gefragt. Millowitsch ist tot, der „lange Tünn“ kommt nicht in Frage und der neue starke Mann Horstmann überlegt derzeit, ob und wie Babak Rafati verklagt werden kann.
Der Spielabbruch hat ja immerhin enorme Kosten verursacht. Das nenne ich ein vernünftiges Wiederaufbauprogramm für den Schiri.
Das der FC dadurch nicht verloren hat bleibt unerwähnt und ungewürdigt. Fehlt nur noch, dass die Deutsche Bahn die Witwe Robert Enkes auf Schadenersatz wegen Zugverspätung verklagt.

Der VfB Stuttgart hat sich bereits für den Knaller am kommenden Wochenende gegen den FC ausgiebig geschont und in Bremen den Spielbetrieb erst gar nicht aufgenommen und glatt verloren.

Doch kommendes Wochenende, will das Stuttgarter Maskottchen, des Fritzle, ein als Spielkamerad für Kinder getarntes, bissiges Krokodil nur eines – den Kölner Geißbock gehörig in den Allerwertesten beißen, oder wie der Aufsichtsratsvorsitzende Hundt bemerkt: „Alles andere als ein klarer Sieg, wäre eine Überraschung“. Mit „klarem Sieg“ meint Dieter mindestens ein 2:0 – zur Halbzeit natürlich und dann zu seiner Beruhigung nach der Pause noch ein schnelles 3:0, 4:0 usw. Mit „Überraschung“ meint er Überraschung; aber nur für den Trainer.

Normalerweise verfolge ich die Spieltage gemeinsam mit meinem Freund Josef S. Blatter in dessen Penthouse am Zürichsee, aber dieses Spiel muss live im Berrenrather gesehen werden. Also machen wir eine Ausnahme und schauen vorbei. Der Countdown läuft!

Bis dahin

Euer Berry

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Berrys Corner 13. Spieltag
22. November 2011

Liebe Freunde und Gäste des Berrenrather

Niemals geht man so ganz

…. Irgendwas von Dir bleibt hier. Die Frage ist, was soll das sein?

Gut, bei Wolfgang Overath werden das einige neu zu verteilende Ehrenplätze im RheinEnergiestadion sein. Lässt er uns als Erinnerung seinen Sohn Marco als Dauergast zurück? Wir wissen es nicht. Sie wissen nicht mehr wer Wolfgang Overath ist? Das ist das Mobbingopfer dessen Herz 50 Jahre am 1. FC Köln gehangen hat und der seit seinem Rücktritt vergangene Woche keinen „Bock“ mehr hat.

Auch Silvio Berlusconi hat den Weg frei gemacht und den Chefposten geräumt. Seinem Hobby, der Talentförderung hübscher Jungelevinnen, will er treu bleiben. Der Mann hilft auch der Ankurbelung der maroden italienischen Konjunktur, um genau zu sein der Automobilindustrie. Denn, die Herzdamen erhalten nach den Märchenstunden mit Onkel Silvio einen brandneuen knallroten Mini-Cooper. Ab und an gab es für besondere Aufmerksamkeit die Ausführung als Cabrio. Berry’s Recherchen zufolge waren im Fuhrpark des italienischen Staates immer einige Modelle abrufbereit. Achtet in Köln mal auf die Damen in den roten Minis. Wer weiß, wer weiß, wer das Gefährt gesponsert hat?

Was läuft im Ländle? Überall brennt es. Der Aufsichtsrat ist zwar strikt gegen den Mindestlohn von ca. 2,85 EUR für den normalen Arbeitnehmer, winkt aber gleichzeitig Millionengehälter für Fußballspieler durch, die nicht lesen und schreiben können. Der Ehrenratsvorsitzende tobt unterdessen weil noch immer kein einziger unterschriebener Mitgliedsantrag vorliegt. Der VfB schleicht sich derweil auf die internationalen Plätze. Und die Wandlung vom Spielerfrauenversteher und Problembär Bruno zum TOP-Trainer läuft weiterhin auf Hochtouren. Am Samstag 15.30 Uhr gilt es dann bei Werder Bremen da weiterzumachen, wo Borussia Mönchengladbach aufgehört hat.

Ein Geheimnis möchte ich Euch noch verraten. Das Bauamt der Stadt Köln plant eine Kernsanierung des Gebietes Müngersdorf. Die Rodungsarbeiten beginnen Freitag am frühen Abend. Insofern versteht man daher auch, das der Deutsche Fußball Bund einer Verlegung der Bundesliga Partie Köln vs. Mönchengladbach auf einen gemütlichen Samstagmittagstermin um 15.30 Uhr nicht zugestimmt hat. Die Stadt Köln beginnt mit ihren Arbeiten am Samstag, nachdem die groben Vorarbeiten durch freiwillige Helfer am Freitag Abend beginnen. Na denn, gut Holz wünscht Berry und machen Sie Ihren Feierabendspaziergang lieber woanders, oder trinken ein Bier im Berrenrather – das ist gesünder!

Abschließend wünschen die Freunde und Gäste des Berrenrather Babak Rafati alles Gute und baldige Genesung. Sobald er in der Lage ist ein ordentliches Bier zu trinken ist er herzlich eingeladen dies im Berrenrather mit Berry zu tun. Wir freuen uns.

Bis dahin

Euer Berry

Berrys Corner Zwischenruf
15. November 2011

Zwischenruf zum Rücktritt von Wolfgang Overath

Liebe Gäste und Freunde des Berrenrather

„Good bye Wolfgang“

Nach Demütigungen durch no names wurde er aus dem Amt gemobbt. Seine Knechte Engels und Glowascz konnten nicht mehr helfen.

In Anlehnung an den Gassenhauer „Good bye Johnny“ vom „blonden Hans“ (für die Jüngeren: Hans Albers) zu Zeiten des GröFaZ (für die Jüngeren: Größter Feldherr aller Zeiten) hat Berry den Text neu verfasst und so werden eines Tages 100.000 Menschen durch die Kölner Altstadt laufen und in Erinerung an den großen Wolfgang singen:

„Mein Freund Wolfgang war ein feiner Knabe
er war ein Präsident und hatte kein zu Haus

und bei Siegburg liegt er längst im Grabe
und aus seinen Knochen wachsen Blumen raus

Die FC Fahne haben wir getragen
und mein Wolfgang trug sie uns voran

Eine Bombe fiel, und sie nahm zum Ziel
den ganzen FC Vorstand, Mann um Mann

Die Bombe machte Bumm
da fiel mein Wolfgang um

Tschöööö, Tschööööö

good bye Wolfgang, good bye Wolfgang
schön wars mit uns zwein

aber leider, aber leider
kanns nicht nicht immer so sein

good bye Wolfgang, good bye Wolfgang
machs mir doch nicht so schwer

Brichts mir auch heute das Herz entzwei
in 100 Jahren Wolfgang , ist alles vorbei

Wolfgang ! Wooolfgang ….Mein Wolfgang

good bye Wolfgang, good bye Wolfgang
warst mein bester Freund

Eines Tages….eines Tages
mags im Himmel sein, mags beim Hoeness sein
sind wir wieder vereint

In diesem Sinne

Euer Berry

Berrys Corner 12. Spieltag
6. November 2011

Heute 12. Spieltag der Fußball Bundesliga

Liebe Freunde und Gäste des Berrenrather,

ILLUMINATEN, TEMPLER, FREIMAURER

Geheimnisse ranken sich um diese Figuren der Geschichte. Heute sind es der Ku-Klux-Klan, die Deutsche Bank und natürlich die FIFA.

Aber: Es gibt Verbindungen von Damals zu Heute: Wer regiert die Welt? ? Wer sind sie, die wirklichen Drahtzieher? Wer sind die Kräfte dieser großen Verschwörung? Wer steht hinter alledem? Fragen, die ich hier und jetzt beantworten werde:

Es sind die SCHIEDSRICHTER der Fußball Bundesliga

Diese unsägliche Pfeifen, diese unausrottbare Bande, die selbst als Kinder vom Kardinal verschmäht wurden, denen man eine Wurst um den Hals hängen musste, damit wenigstens noch der Hund mit ihnen spielte.

Schwarze Deppen, die in der Jugend Buben verpetzt haben, die den kleinen Mädels die Strandburgen zertreten haben.

Und selbst die ehemalige Oberpfeife Amerell will mit den Fürsten der Finsternis nichts mehr zu tun haben und vergibt an die Gilde der Rechtsvertreter auf dem Felde keine Dreibettzimmer mehr in seinem Augsburger Herrenpensionat. Das will was heissen.

Sie machen uns die Wochenenden kaputt. Ob in Mainz, in Nürnberg oder in Bremen. Sie geben Strafstösse, die dieses Wort nicht verdient haben. Wir können uns nicht wehren. Sie kommen wieder. Mindestens jeden Samstag. Gestern – Heute – Morgen und auch noch in 1.000 Jahren.

Was soll’s ? Jetzt kommt die Spieltagspause mit Freundschaftsländerspielen, da kann nichts passieren. Gut so, ich mach auch mal Pause

In diesem Sinne

Euer Berry

Berrys Corner Zwischenruf
2. November 2011

Heute: Zwischenruf

Und sehen wir uns nicht in dieser Welt, dann sehen wir uns in Bielefeld

In Köln träumt das Präsidium des ersten Fußballclubs der Stadt nach derzeitigem Tabellenstand mit 16 Punkten bereits darüber nach, nicht nur das Stadion auf 70.000 Plätze aufzustocken, sondern trotz leerer Kassen das Stadion auch gleich zu kaufen. Die anstehenden Mehreinnahmen aus der künftigen Championsleague-Teilnahme sind fest eingeplant. Ein schöner Traum.

Andere Tradionsvereine können beim Fußballfreund die reinsten Alpträume hervorrufen, vor allem, wenn ein feucht-fröhlicher Abend wie die gestrige Party im Petersberger Hof, die ein voller Erfolg war, vorangegangen ist.

So ist es mir gestern ergangen, als ich sanft schlummernd in der Nacht geweckt wurde und Uwe Rapolder neben meinem Kissen saß, bereits meinen Hausbarvorrat an Gin, natürlich von Hendrics, vernichtet hatte und sagte: „Berry, wir müssen der Armina helfen!“

Mit wir meinte er nicht nur mich, sondern auch die an meinem Bettende sitzenden Josef S. Blatter, Udo Lindenberg und den putzmunteren Ariel Sharon, der mein morgiges Mittagessen, einen gepökelten Lammbraten, verzehrte.

Dass zu der Rettungstaskforce auch noch Florian Silbereisen und Sepp Meier, die auf der anderen Seite des Bettes saßen, gehörten, machte mir die Schwierigkeit des Projektes sofort klar.

Blatters Idee die erste Fuballbundesliga auf 54 Vereine aufzustocken, oder allen Mannschaften der ersten beiden Ligen die Lizenzen zu entziehen um die Arminia sofort in die Erstklassigkeit befördern zu können, schien zu offensichtlich und leicht durchschaubar.

Einig waren wir uns, dass ein Rettungschirm für die Arminia geschaffen werden muss und dazu gleich ein Hebel der die DSC in die erste Liga hievt. Man vereinbarte, dass man sich nun jede Nacht bei mir treffen wolle um die geeignete Strategie zu finden. Als dann der Name Matthäus fiel, bin ich schweißgebadet wach geworden.

Morgen höre ich sofort mit dem Trinken auf – oder Übermorgen…..

In diesem Sinne

Euer Berry